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Rückblick Bunte Abende

Was Billafingen bewegt...... war zu erfahren bei den vier ausverkauften bunten Abenden in der Neuen Gerbe.Nach der Begrüßung durch die Narreneltern, den Narrenpolizist, Schnellerkind, Kinder- und Erwachsenen-Einhorn sowie Blauhäs führte HerrHennenhuber den neuen Landarzt Dr. Müller-Landlust ins Dorf ein und durch das Programm. Der Aufgalopp nahm uns mit zum Dorfrundgang undschlug sogar die Brücke nach Amerika und hieß den Besuch von dort herzlich Willkommen. Da das Ehepaar gleich vor dem Ortseingang von Billafinger Rindviechern begrüßt wurde lernte es den freundlichen Bauer kennen, der sie postwendend in die Werkstatt brachte, die sich mit besonderen Fahrzeugen auskennt. Da nicht gleich die Reparatur erfolgen kann, geht man natürlich erst mal zum Essen in den Adler. Doch bevor sie dort ankommen erfahren die Beiden noch, dass das Billafinger Schloss verkauft werden soll. Er würde gerne das schöne Schloss mit nach Amerika nehmen, aber das es ja von Schreckensteins ist, hat die Dame Angst um ihren Schönheitsschlaf, weshalb sie vom Kauf absehen. Am Stammtisch lernen sie „an rääte Willi“ kennen und erfahren von der Not einen Narrenpräsidenten zu finden, aber es hält sie nicht ab mal auf einen bunten Abend zu gehen. Mit einer Tanzeinlage verabschiedet sich der Aufgalopp. Herrn Hennenhuber und Dr. Müller-Landlust nehmen uns mit zum Owinger Döner-Imbiss. Hier gibt es nicht nur Döner, sondern auch Pizza zu kaufen und so mancher kommt vorbei um sein Mittagsessen zu holen. Auch hier wird das Schloss als Zweigstelle in Billafingen angeboten, damit man auch am „Samsdig im dreggata Schwarz-schaff-Häs“ schnell was zum Essen bekommt und nicht erst bis auf Owingen muss. Man erfährt, dass es regionale Eier und auch Fleisch direkt im Nachbarort gibt. So gestärkt kann man gut in die Manege des Zirkus gehen und dem Tanz der Damen zuschauen, die bei der Zugabe den Billafinger Ortschaftsrat tanzen ließen.Und da viel frische Luft gesund ist, fanden wir uns bei zwei ortsbekannten Jägern an den Hochsitzen wieder. Wir erfuhren von nicht erlegten Wildschweinen bei der Treibjagd über den Jägermeister der doch vom Himmel fällt, so einiges über das Dorfgeschehen. Auch dass es nicht nur schön ist einen Storch im Dorf zu haben, sondern seine Hinterlassenschaften schwer zu entfernen sind. Jedoch wurde auch empfohlen, den Narrenbaum vor dem „schmotzige Dunnschdig“ in den Sielmann-Weiher zu legen, damit der Biber das ungeliebte „rebbeln“ übernimmt.Nachdem wir nun schon in der Natur waren konnten wir bei unseren Angler-Damen Sugar und Daphne erfahren auf was zu achten ist, wenn man die Angel in den Weiher wirft und wie man mit den „schlüpfrigen Scheißerle“ umgeht. Auch wenn man im Dorf der Körperertüchtigung mit 

„Joggen“ nachgeht, sollte man darauf achten, dass man nicht „von der Rollator-Gäng“ überholt wird, da das sehr frustrierend wirkt. Deutlich wurde auch wie wichtig „Tierkunde“ ist, damit man eine Bisamratte (große Wühlmausart mit flachem Schwanz) von einem Jungbiber unterscheiden kann.So kamen wir nun in den Billafinger Märchenwald, wo sich nicht nur der Wolf einen „Wolf lief“, sondern das Rotkäppchen mit Rotkäppchen-Sekt und Kuchen zur Großmutter wollte und dabei Brüderchen und Schwesterchen traf. Die armen Kinder jedoch hatten eine Begegnung mit der CO² Hexe und die verzauberte sie sie in „Hans und Greta“. Während der arme „Zwerg Nase“ im Adler als Koch aushelfen muss und die Hexe lieber die Goldene Gans hätte. Bis sich schließlich der Esel, der Hund, die Katze und der Hahn im Tiny-Haus zu musikalischen Übungen trafen um mitgepflegter Hausmusik bis zu Ihrem ersten Auftritt mit dem Chörle zu üben.Nun wehte natürlich ein anderer Rhythmus als das Männerballett mit orangenen Hosen und weißem Muskelshirt auf die Bühne kam und hinter „Gefängnismauern“ ihre synchronen Bewegungen ausführte. Der Saal tobte als das Muskelshirt vom Körper gezogen wurde und heizte die begeisterte Menge an. Als der Rhythmus wechselte, stand ein Löwe auf der Bühne, der bald mit einem Nilpferd, einem Zebra, einer Giraffe und drei Lemuren ihre Körper „schüttelten“ (Taylor Swift „Shake it off“). Nach tosendem Applaus und einem kurzen Umbau betrat das Männerballett erneut die Bühne und zeigte uns, mit wieviel Spaß man sich zu „What a Feeling“ waschen kann. Der Abschluss des Programms brachte uns noch mal deutlich vor Augen, wie schwer es ist einen Präsidenten für den Narrenverein zu finden. So wurden Ideen gewälzt, ob man im Anschluss die Bar erst wieder verlassen kann, wenn einer sich bereit erklärt hat, den Präsi zu machen oder wie das ist mit den Gründen der Einzelnen warum sie nicht Präsident werden können. „Manche könnten und wollen nicht, ...“ so gingen Gedanken umher. Auch das Umweltbewusstsein der Billafinger kam zu Sprache und dass die ganze Ausgleichsportgruppe nun „ihre alde Drahtesel weggschmisse hond und nuie Elektrobikes hond“. Die Situation rettete das „Vorbeikommen“ von „Boris Becker“, der sich die Sache mit dem Präsidenten überlegt und „DJ Ötzi“ der mit seinem Hit „Bella Ciao“ den Abend abrundete.Danke an alle Akteure, es waren sehr kurzweilige vier Stunden!