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Schä wars ...

Liebe Freunde der Billafinger Fasnet,

Nun ist die 5. Jahreszeit schon wieder vorbei. Eine tolle, glückselige Fasnet haben wir gemeinsam erlebt.

An Dreikönig schnellten uns die Karbatschen geradewegs vom Weihnachtsbaum in die Fasnetszeit und machten uns so richtig bereit. Als Erstes erwartete uns ein großes Festwochenende in Owingen, und spätestens nach dieser Narrensause waren alle parat und voll am Start!

In Billafingen selbst begann die Narretei mit den Bunten Abenden, die – ich übertreibe nicht – ein wirkliches Feuerwerk als Startschuss in diese närrische Zeit waren. Die vielen jungen Gruppen (Billaschlümpfe, Dorfkulturerbe und Busfahrt) legten gleich kräftig vor und zeigten, dass man sich um den Nachwuchs auf der Bühne keine Sorgen zu machen braucht. Weiter ging es mit tollen Tanzeinlagen des Männerballetts und der Tanzfrauen, die uns mit ihren Kostümen verzauberten. Natürlich ließen sich auch die erfahrenen Gruppen wie Daphne und Sugar, Familie Rexroth und die Schlussgruppe nicht lumpen und brachten den Zuschauern Freudentränen und Bauchmuskelkater ein.

Doch Zeit, die Füße hochzulegen, blieb nicht. Kaum war der letzte Bunte Abend vorbei, stand auch schon der Schmotzige Dunnschtig vor der Tür. Die Woche der Hauptfasnet verging wie im Flug. Nachdem wir uns am Schmotzigen in der „Karaoke Bar“ heiser gesungen hatten, folgte am Freitag unser Großevent: der Hemedglonker. Mit Tanzgruppen, Guggenmusiken und DJ wurde bis ins Morgengrauen ausgelassen getanzt. Die 2026 total im Trend liegenden Schnipselkanonen brachten eine nennenswerte Aufwertung unserer Billafinger Gerbe. Wer die nächsten Jahre aufmerksam durch das Gebäude geht, wird noch in weiter Zukunft die seit dem diesjährigen Hemedglonker vorhandenen Blattgold-Elemente im Fußboden bestaunen können. Den Samstag nutzten die einen zur Regeneration, die anderen machten auf dem Hänselejuck noch einen drauf, bevor es am Sonntag im Anschluss an die Narrenmesse nach Konstanz auf den Umzug ging. Mit zwei Bussen reisten die Billafinger an – und es lohnte sich. Ein tolles Narrenevent erwartete uns mit vielen begeisterten Zuschauern. Am Montag machten wir uns bei Regenwetter auf nach Pfullendorf, wo sich die Zuschauer und Hästräger nicht vom schlechten Wetter beeindrucken ließen. Selbstverständlich kehrten die Billafinger auf dem Rückweg noch in Liggersdorf ein und sorgten auf dem Rosenmontagsball ordentlich für Stimmung. Den Abschluss dieser Woche machte am Dienstagnachmittag der Kinderball – mit Spiel und Spaß, dem Tanzauftritt der Owinger Kindergarde und dem traditionellen Narrenbaumfällen. Um 19:30 Uhr fanden sich die müden Narren dann zum Kehrausball ein, um die fetten Preise der Tombola abzuräumen. Insgesamt hatten wir 170 Preise – ein Rekord, der ohne die vielen großzügigen Spender nicht möglich gewesen wäre. Vielen Dank an dieser Stelle ! Um 23:00 Uhr wurde die durchfestete Fasnet beerdigt, worauf man sich auf der Bühne traf, um das letzte gemeinsame Schnäpsle auf diese schöne, glückselige Fasnet zu trinken.

Am vergangenen Wochenende durften wir noch den Funken bestaunen, und so geht diese bunte Zeit nun endgültig zu Ende.

Zum verzälle gäbs noch so allerlei,

aber was soll i ei sage, ihr waret jo alle selber dabei.

Etz wüschet mir ei erscht amol a erholsame Faschtezeit,

gönnt eirene gschundene Leiber amol a Paus und a neis Kleid

und dond mol eppes für eiern Segge,

weil i kahs ei sagge, s‘ goht degegge!